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Um Angehörige nach dem Tod eines geliebten Menschen zu entlasten, ist es empfehlenswert, sich noch zu Lebzeiten um den Nachlass zu kümmern.

Sterbe- und Trauerbegleitung

Die Hospizbewegung setzt sich dafür ein, Schwerstkranken und Sterbenden die bestmögliche Fürsorge und Pflege am Lebensende zukommen zu lassen. Sie hilft in stationären Einrichtungen und auch daheim, die medizinische und pflegerische Versorgung und die notwendige Schmerztherapie zu sichern. Bis zum Schluss soll ein erträgliches, menschenwürdiges, möglichst schmerzfreies Leben ermöglicht werden, das nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen gestaltet werden kann.

Arbeitskreis „Begleitung auf Trauerwegen“

Wilhelm-Dümmler-Straße 116 c, 91126 Schwabach
Gerda Gebhardt
09122 76472
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Zweimal jährlich jeweils acht Treffen, bei Bedarf auch Einzelbegleitung möglich

Mi. 19.00-21.00 Uhr

Hospizverein Schwabach e. V.

Regelsbacher Straße 9, 91126 Schwabach

Hospizverein Schwabach e. V.

Regelsbacher Straße 9

Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen

Ursula Gubo
0172 7828272
E-Mail senden

Lacrima: Die Gruppe für Kinder von vier bis zwölf Jahren trifft sich alle zwei Wochen im Familienzentrum Känguruh. Weitere Informationen zum Thema Kindertrauer gibt die Leiterin

Der letzte Wille

Testament

Es regelt die Aufteilung des Nachlasses nach den Wünschen des Verstorbenen. Das Testament wird in der Regel beim Amtsgericht oder bei einem Notar hinterlegt. Wenn Sie das Testament dagegen zu Hause aufbewahren, sollte der Aufbewahrungsort den Angehörigen bekannt sein, sodass nach Ihrem Tod auch darauf zurückgegriffen werden kann.

Eigenhändiges Testament

Dieses können Sie ohne Kosten aufsetzen. Der gesamte Text sowie die Unterschrift (mit vollen Vor- und Nachnamen) müssen dabei handschriftlich und eigenhändig niedergeschrieben werden, ebenso Ort und Datum.

Öffentliches Testament

Das öffentliche Testament ist gebührenpflichtig und wird vor einem Notar mündlich erklärt. Der Notar berät Sie zu den Konsequenzen der geplanten Verfügung.

Gemeinsames Testament von Ehegatten

Das Gesetz ermöglicht es Ehegatten, ein gemeinschaftliches Testament, das für den Tod eines jeden Ehegatten gilt, entweder in öffentlicher oder eigenhändiger Form zu verfassen. Es reicht aus, wenn ein Ehegatte das Testament eigenhändig niederschreibt und mit Vor- und Zunamen unterschreibt. Der andere Ehegatte kann dann hierauf erklären, dass das Niedergelegte auch seinem Willen entspricht. Auch er muss handschriftlich mit Ort und Datumsangabe unterschreiben.

Erbvertrag

Ein Erbvertrag wird zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern vor einem Notar geschlossen. Nur mit Zustimmung der Vertragspartner kann der Erbvertrag geändert werden.

Bundesnotarkammer

Sie können Ihr Testament unter Nennung des Aufbewahrungsortes in das Zentrale Testamentsregister für Deutschland der Bundesnotarkammer eintragen lassen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Testament im Todesfall auch gefunden wird. Die Gebühr hierfür beträgt 15 €.
Informationen: www.testamentsregister.de

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