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Was ist Demenz?

Demenz ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die zu einem Verlust geis-tiger Fähigkeiten führen. Dadurch kommt es zu einer Verschlechterung des Gedächtnisses, des Denkvermögens und des praktischen Geschicks. Demenz ist damit keine normale Erscheinung des Älterwerdens, sondern eine Erkrankung – die allerdings typischerweise im Alter auftritt. Die häufigste Form von Demenz ist die Alzheimer-Erkrankung.

Hilfe für Angehörige

Für Angehörige von demenziell Erkrankten ist es hilfreich, sich früh über die Symptome und den Verlauf der Krankheit zu informieren. Der Umgang mit dem Erkrankten will neu erlernt werden. Dafür sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen.

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Beratung und Information

Das Thema Demenz ist einer der Schwerpunkte der Diakoneo Fachstelle für pflegende Angehörige. Die Mitarbeiter unterstützen und beraten Menschen, die eine demenzkranke Person betreuen oder pflegen – auch im frühen Stadium der Erkrankung.

Diakoneo Fachstelle für pflegende Angehörige im Pflegestützpunkt Schwabach

Nördliche Ringstraße 2 a-c, 91126 Schwabach

Diagnostik

Zur Demenzdiagnostik sind v. a. auch die niedergelassenen Fachärzte wichtige Ansprechpartner. Lassen Sie sich beraten!

Beratung für gesundes Altern (BegA) – Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg

Kobergerstraße 62, 90408 Nürnberg

Kostenfreies Erstgespräch zu allen Fragen des Alterns sowie eine im Bedarfsfall kostenpflichtige Diagnostik von Gedächtnisproblemen und verschiedenen Demenzformen; Trainingsangebote zur Prävention und Verzögerung von Gedächtnisverlusten; langfristige Betreuung von Patienten und Angehörigen durch ein multiprofessionelles Team

Klinikum Nürnberg Nord – Gerontopsychiatrische Ambulanz mit Gedächtnissprechstunde

Professor-Ernst-Nathan-Straße 1, 90419 Nürnberg

Überprüfung der Gedächtnisleistung und anderer geistiger Funktionen, Gedächtnistraining und aktivierende Angebote, Angehörigenberatung und -schulung

Pflege für Demenzkranke

Demenzpatienten fühlen sich meist in ihrer vertrauten Umgebung am sichersten. Durch einen Mix aus Betreuungsgruppen, einer Tagespflege und anderen Versorgungsformen kann hier lange eine häusliche Versorgung gewährleistet werden. Früher oder später aber kann ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung unumgänglich sein. Solch eine Veränderung sollte gut vorbereitet sein. In vielen Pflegeeinrichtungen gibt es speziell eingerichtete Wohnbereiche und intensive Pflege für kognitiv veränderte ältere Menschen.

Beschützende Pflege / 
Demenzbereich / Gerontopsychiatrie

In vielen Pflegeeinrichtungen gibt es speziell eingerichtete Wohnbereiche und eine intensive Pflege für kognitiv veränderte ältere Menschen. Verwirrte Menschen, Menschen mit Weglauftendenzen oder selbstgefährdender Desorientierung bedürfen eines besonderen Schutzes und einer Betreuung in einem „sicheren” Wohnbereich. Als Alternative zur stationären Pflegeeinrichtung gibt es auch Wohn- und Lebensgemeinschaften für demenziell erkrankte Menschen. Für die Unterbringung in einem beschützenden Pflegebereich ist ein Unterbringungsbeschluss durch das Vormundschaftsgericht erforderlich.

Ambulant betreute 
Wohngruppen / Demenz-WG

Eine interessante Alternative besonders für demenziell Erkrankte sind sogenannte Demenz-WGs bzw. ambulant betreute Wohngruppen: Mehrere Personen leben in einer solchen Wohngemeinschaft zusammen. Dadurch, dass z. B. Wohnküche, Wohnzimmer und Bäder geteilt werden, entsteht eine familiäre Atmosphäre, die v. a. Demenzkranke aktiviert und einer Isolation entgegenwirkt. Der Tagesrhythmus und die Art des Zusammenlebens können nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Über ambulante Pflegedienste wird die Versorgung vor Ort gewährleistet.

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